<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Projektmanagement on FISI Lernzettel</title><link>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/</link><description>Recent content in Projektmanagement on FISI Lernzettel</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><atom:link href="https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Agile Methoden</title><link>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/agile_methoden/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/agile_methoden/</guid><description>&lt;h1 id="agile-methoden"&gt;Agile Methoden&lt;a class="anchor" href="#agile-methoden"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Agile Methoden sind &lt;strong&gt;iterative, flexible Vorgehensmodelle&lt;/strong&gt; für die Projektdurchführung — im Gegensatz zum klassischen Wasserfallmodell, bei dem alles vorab geplant wird.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id="1-agiles-manifest-4-werte"&gt;1. Agiles Manifest (4 Werte)&lt;a class="anchor" href="#1-agiles-manifest-4-werte"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Agile Manifest (2001) formuliert vier Kernwerte:&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
	&lt;thead&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;th&gt;Agile bevorzugt&amp;hellip;&lt;/th&gt;
					&lt;th&gt;&amp;hellip;statt&amp;hellip;&lt;/th&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tbody&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Individuen und Interaktionen&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Prozesse und Werkzeuge&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Funktionierende Software&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Umfassende Dokumentation&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Zusammenarbeit mit dem Kunden&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Vertragsverhandlungen&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Reagieren auf Veränderung&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Befolgen eines Plans&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;blockquote class='book-hint '&gt;
&lt;p&gt;Beide Seiten haben Wert — aber die linke Seite wird &lt;strong&gt;höher&lt;/strong&gt; bewertet.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Klassisches Projektmanagement (Wasserfall)</title><link>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/klassisches-projektmanagement/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/klassisches-projektmanagement/</guid><description>&lt;h1 id="klassisches-projektmanagement-wasserfall"&gt;Klassisches Projektmanagement (Wasserfall)&lt;a class="anchor" href="#klassisches-projektmanagement-wasserfall"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu &lt;a href="../09_projektmanagement/agile_methoden.md"&gt;agilen Methoden&lt;/a&gt; plant das &lt;strong&gt;klassische (plangetriebene) Projektmanagement&lt;/strong&gt; ein Projekt vollständig im Voraus und arbeitet die Phasen &lt;strong&gt;sequentiell&lt;/strong&gt; ab.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id="das-wasserfallmodell"&gt;Das Wasserfallmodell&lt;a class="anchor" href="#das-wasserfallmodell"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;pre class="mermaid" data-mermaid-src="Zmxvd2NoYXJ0IFRECiAgQVtBbmZvcmRlcnVuZ3NhbmFseXNlXSAtLT4gQltQbGFudW5nL0Rlc2lnbl0KICBCIC0tPiBDW1Vtc2V0enVuZ10KICBDIC0tPiBEW1Rlc3RdCiAgRCAtLT4gRVtBYm5haG1lL0VpbmbDvGhydW5nXQogIEUgLS0&amp;#43;IEZbV2FydHVuZ10="&gt;flowchart TD
 A[Anforderungsanalyse] --&amp;gt; B[Planung/Design]
 B --&amp;gt; C[Umsetzung]
 C --&amp;gt; D[Test]
 D --&amp;gt; E[Abnahme/Einführung]
 E --&amp;gt; F[Wartung]&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Jede Phase wird &lt;strong&gt;vollständig abgeschlossen&lt;/strong&gt;, bevor die nächste beginnt — ein Rücksprung in eine vorherige Phase ist im klassischen Modell nicht vorgesehen (im Gegensatz zu iterativen/agilen Modellen).&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="merkmale"&gt;Merkmale&lt;a class="anchor" href="#merkmale"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;table&gt;
	&lt;thead&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;th&gt;Merkmal&lt;/th&gt;
					&lt;th&gt;Beschreibung&lt;/th&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tbody&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Planung im Voraus&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Anforderungen werden zu Beginn vollständig erhoben und fixiert&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Sequentieller Ablauf&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Phasen werden nacheinander, nicht parallel/iterativ durchlaufen&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Klare Meilensteine&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Jede Phase endet mit einem definierten, abnehmbaren Ergebnis&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Umfangreiche Dokumentation&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Lasten-/Pflichtenheft, Spezifikationen vor Projektstart&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;h2 id="wasserfall-vs-agil"&gt;Wasserfall vs. Agil&lt;a class="anchor" href="#wasserfall-vs-agil"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;table&gt;
	&lt;thead&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;th&gt;Kriterium&lt;/th&gt;
					&lt;th&gt;Klassisch (Wasserfall)&lt;/th&gt;
					&lt;th&gt;Agil (Scrum/Kanban)&lt;/th&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tbody&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Anforderungen&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Zu Beginn fixiert&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Können sich während des Projekts ändern&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Kundenfeedback&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Erst am Ende (Abnahme)&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Fortlaufend, nach jedem Sprint&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Änderungen&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Aufwendig, da spätere Phasen betroffen sind&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Eingeplant, Teil des Prozesses&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Eignung&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Klar definierte, stabile Anforderungen (z. B. Bauprojekte, gesetzlich vorgeschriebene Systeme)&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Unklare/sich ändernde Anforderungen, Softwareentwicklung&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Dokumentation&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Umfangreich, vorab&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Schlanker, &amp;ldquo;working software over documentation&amp;rdquo;&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;blockquote class='book-hint tip'&gt;
&lt;p&gt;Wasserfall eignet sich, wenn Anforderungen &lt;strong&gt;von Anfang an klar und stabil&lt;/strong&gt; sind (z. B. Behörden-Projekte mit festen gesetzlichen Vorgaben). Bei unsicheren/sich ändernden Anforderungen ist ein agiles Vorgehen geeigneter.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Magisches Dreieck &amp; Risikomanagement</title><link>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/magisches-dreieck-risiko/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/magisches-dreieck-risiko/</guid><description>&lt;h1 id="magisches-dreieck--risikomanagement"&gt;Magisches Dreieck &amp;amp; Risikomanagement&lt;a class="anchor" href="#magisches-dreieck--risikomanagement"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Jedes Projekt bewegt sich im Spannungsfeld dreier miteinander konkurrierender Ziele — und muss zugleich mit Unsicherheiten und Risiken umgehen.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id="das-magische-dreieck"&gt;Das Magische Dreieck&lt;a class="anchor" href="#das-magische-dreieck"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;pre class="mermaid" data-mermaid-src="Zmxvd2NoYXJ0IFRECiAgUVsiUXVhbGl0w6R0IC88YnIvPkxlaXN0dW5nc3VtZmFuZyJdCiAgWlsiWmVpdCJdCiAgS1siS29zdGVuIl0KICBRIC0tLSBaCiAgWiAtLS0gSwogIEsgLS0tIFE="&gt;flowchart TD
 Q[&amp;#34;Qualität /&amp;lt;br/&amp;gt;Leistungsumfang&amp;#34;]
 Z[&amp;#34;Zeit&amp;#34;]
 K[&amp;#34;Kosten&amp;#34;]
 Q --- Z
 Z --- K
 K --- Q&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Die drei Zieldimensionen stehen in einem &lt;strong&gt;Zielkonflikt&lt;/strong&gt;: Wird eine Dimension verändert, wirkt sich das zwangsläufig auf mindestens eine der anderen aus.&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
	&lt;thead&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;th&gt;Dimension&lt;/th&gt;
					&lt;th&gt;Beispiel für Verschlechterung, wenn&amp;hellip;&lt;/th&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tbody&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Zeit&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;&amp;hellip; das Projekt schneller fertig sein soll → mehr Personal (Kosten↑) oder weniger Funktionsumfang (Qualität↓)&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Kosten&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;&amp;hellip; das Budget gekürzt wird → weniger Zeit für Tests (Qualität↓) oder längere Laufzeit (Zeit↑)&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Qualität&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;&amp;hellip; mehr Funktionen gefordert werden → mehr Zeit und/oder mehr Kosten nötig&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;blockquote class='book-hint '&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Merksatz:&lt;/strong&gt; &amp;ldquo;Schnell, billig, gut — wählen Sie zwei.&amp;rdquo; Alle drei Ziele gleichzeitig zu optimieren ist praktisch unmöglich; gutes Projektmanagement bedeutet, diesen Zielkonflikt bewusst zu steuern und mit dem Auftraggeber zu priorisieren.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Netzplantechnik &amp; Gantt-Diagramm</title><link>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/netzplantechnik/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/netzplantechnik/</guid><description>&lt;h1 id="netzplantechnik--gantt-diagramm"&gt;Netzplantechnik &amp;amp; Gantt-Diagramm&lt;a class="anchor" href="#netzplantechnik--gantt-diagramm"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Beide Werkzeuge visualisieren den zeitlichen Ablauf eines Projekts — die &lt;strong&gt;Netzplantechnik&lt;/strong&gt; zeigt Abhängigkeiten zwischen Vorgängen, das &lt;strong&gt;Gantt-Diagramm&lt;/strong&gt; den zeitlichen Verlauf als Balkenplan.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id="gantt-diagramm"&gt;Gantt-Diagramm&lt;a class="anchor" href="#gantt-diagramm"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein &lt;strong&gt;Gantt-Diagramm&lt;/strong&gt; stellt Projektvorgänge als horizontale Balken auf einer Zeitachse dar.&lt;/p&gt;
&lt;pre class="mermaid" data-mermaid-src="Z2FudHQKICBkYXRlRm9ybWF0ICBZWVlZLU1NLURECiAgdGl0bGUgICAgICAgUHJvamVrdHBsYW4gKEJlaXNwaWVsKQogIHNlY3Rpb24gUGxhbnVuZwogIEFuZm9yZGVydW5nc2FuYWx5c2UgICA6YTEsIDIwMjYtMDEtMDEsIDVkCiAgS29uemVwdCAgICAgICAgICAgICAgIDphMiwgYWZ0ZXIgYTEsIDRkCiAgc2VjdGlvbiBVbXNldHp1bmcKICBFbnR3aWNrbHVuZyAgICAgICAgICAgOmEzLCBhZnRlciBhMiwgMTBkCiAgVGVzdCAgICAgICAgICAgICAgICAgIDphNCwgYWZ0ZXIgYTMsIDVkCiAgc2VjdGlvbiBBYnNjaGx1c3MKICBBYm5haG1lICAgICAgICAgICAgICAgOmE1LCBhZnRlciBhNCwgMmQ="&gt;gantt
 dateFormat YYYY-MM-DD
 title Projektplan (Beispiel)
 section Planung
 Anforderungsanalyse :a1, 2026-01-01, 5d
 Konzept :a2, after a1, 4d
 section Umsetzung
 Entwicklung :a3, after a2, 10d
 Test :a4, after a3, 5d
 section Abschluss
 Abnahme :a5, after a4, 2d&lt;/pre&gt;&lt;table&gt;
	&lt;thead&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;th&gt;Vorteile&lt;/th&gt;
					&lt;th&gt;Nachteile&lt;/th&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tbody&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Übersichtlich, leicht verständlich&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Komplexe Abhängigkeiten schwer darstellbar&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Zeigt Zeitverlauf und Parallelität&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Kritischer Pfad nicht direkt ersichtlich&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Gut für Statusberichte/Kommunikation&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Änderungen bei vielen Abhängigkeiten aufwendig zu pflegen&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;h2 id="netzplantechnik"&gt;Netzplantechnik&lt;a class="anchor" href="#netzplantechnik"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein &lt;strong&gt;Netzplan&lt;/strong&gt; stellt Vorgänge als Knoten dar und verbindet sie mit Pfeilen, die &lt;strong&gt;Abhängigkeiten&lt;/strong&gt; (welcher Vorgang muss vor welchem abgeschlossen sein) zeigen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Projektorganisationsformen</title><link>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/projektorganisationsformen/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/projektorganisationsformen/</guid><description>&lt;h1 id="projektorganisationsformen"&gt;Projektorganisationsformen&lt;a class="anchor" href="#projektorganisationsformen"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ein Projekt muss organisatorisch in die bestehende Unternehmensstruktur eingebettet werden — dafür gibt es drei klassische Formen, die sich im Grad der Weisungsbefugnis des Projektleiters unterscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id="1-reine-projektorganisation"&gt;1. Reine Projektorganisation&lt;a class="anchor" href="#1-reine-projektorganisation"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Projektmitarbeiter werden &lt;strong&gt;vollständig&lt;/strong&gt; aus ihren Fachabteilungen herausgelöst und arbeiten nur noch im Projekt, dem Projektleiter direkt unterstellt.&lt;/p&gt;
&lt;div class="highlight"&gt;&lt;pre tabindex="0" style="color:#cdd6f4;background-color:#1e1e2e;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"&gt;&lt;code class="language-fallback" data-lang="fallback"&gt;&lt;span style="display:flex;"&gt;&lt;span&gt;Geschäftsleitung
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="display:flex;"&gt;&lt;span&gt; │
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="display:flex;"&gt;&lt;span&gt; Projektleiter ← volle Weisungsbefugnis
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="display:flex;"&gt;&lt;span&gt; │
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="display:flex;"&gt;&lt;span&gt; ┌─────┼─────┐
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="display:flex;"&gt;&lt;span&gt; MA1 MA2 MA3&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;table&gt;
	&lt;thead&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;th&gt;Vorteile&lt;/th&gt;
					&lt;th&gt;Nachteile&lt;/th&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tbody&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Klare Verantwortlichkeiten, volle Entscheidungsgewalt des PL&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Mitarbeiter nach Projektende ggf. schwer wieder einzugliedern&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Hohe Identifikation mit dem Projekt&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Doppelte Ressourcenvorhaltung (Fachabteilung + Projekt)&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;Schnelle Entscheidungswege&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Teuer bei kurzen/kleinen Projekten&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;h2 id="2-matrix-projektorganisation"&gt;2. Matrix-Projektorganisation&lt;a class="anchor" href="#2-matrix-projektorganisation"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mitarbeiter bleiben in ihrer Fachabteilung &lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt; arbeiten zusätzlich im Projekt — sie haben &lt;strong&gt;zwei Vorgesetzte&lt;/strong&gt;: den Fachvorgesetzten und den Projektleiter.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Projektphasenmodelle</title><link>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/projektphasen/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/projektphasen/</guid><description>&lt;h1 id="projektphasenmodelle"&gt;Projektphasenmodelle&lt;a class="anchor" href="#projektphasenmodelle"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Unabhängig davon, ob klassisch oder agil gearbeitet wird, durchläuft praktisch jedes Projekt dieselben vier grundlegenden Phasen.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id="die-vier-grundphasen"&gt;Die vier Grundphasen&lt;a class="anchor" href="#die-vier-grundphasen"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;pre class="mermaid" data-mermaid-src="Zmxvd2NoYXJ0IExSCiAgQVsxLiBJbml0aWllcnVuZ10gLS0&amp;#43;IEJbMi4gUGxhbnVuZ10KICBCIC0tPiBDWzMuIER1cmNoZsO8aHJ1bmcgLzxici8&amp;#43;U3RldWVydW5nXQogIEMgLS0&amp;#43;IERbNC4gQWJzY2hsdXNzXQ=="&gt;flowchart LR
 A[1. Initiierung] --&amp;gt; B[2. Planung]
 B --&amp;gt; C[3. Durchführung /&amp;lt;br/&amp;gt;Steuerung]
 C --&amp;gt; D[4. Abschluss]&lt;/pre&gt;&lt;h3 id="1-initiierung-projektstart"&gt;1. Initiierung (Projektstart)&lt;a class="anchor" href="#1-initiierung-projektstart"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Projektidee wird geprüft und grob bewertet (Machbarkeit, Nutzen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Projektauftrag&lt;/strong&gt; wird formuliert: Ziele, Rahmenbedingungen, grober Umfang&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projektleiter wird benannt, erste Stakeholder identifiziert&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id="2-planung"&gt;2. Planung&lt;a class="anchor" href="#2-planung"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Detaillierte Ziel-, Termin-, Kosten- und Ressourcenplanung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erstellung von &lt;a href="../09_projektmanagement/netzplantechnik.md"&gt;Netzplan/Gantt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Risikoanalyse (siehe &lt;a href="../09_projektmanagement/magisches-dreieck-risiko.md"&gt;magisches Dreieck &amp;amp; Risiko&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ergebnis: &lt;strong&gt;Projektplan&lt;/strong&gt;, der als Referenz für die Durchführung dient&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id="3-durchführung--steuerung"&gt;3. Durchführung &amp;amp; Steuerung&lt;a class="anchor" href="#3-durchf%c3%bchrung--steuerung"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Eigentliche Umsetzung der geplanten Arbeitspakete&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Laufende &lt;strong&gt;Soll-Ist-Vergleiche&lt;/strong&gt; (Termine, Kosten, Qualität)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei Abweichungen: Steuerungsmaßnahmen (Nachsteuern, Eskalation, Änderungsantrag)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Läuft &lt;strong&gt;parallel&lt;/strong&gt; zur Durchführung, nicht danach&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id="4-abschluss"&gt;4. Abschluss&lt;a class="anchor" href="#4-abschluss"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Formale &lt;strong&gt;Abnahme&lt;/strong&gt; des Projektergebnisses durch den Auftraggeber&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projektdokumentation wird vervollständigt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Lessons Learned&lt;/strong&gt;: Was lief gut, was kann beim nächsten Projekt verbessert werden?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Freigabe der Projektressourcen (Mitarbeiter, Budget)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;blockquote class='book-hint tip'&gt;
&lt;p&gt;&amp;ldquo;Durchführung&amp;rdquo; und &amp;ldquo;Steuerung&amp;rdquo; laufen &lt;strong&gt;gleichzeitig&lt;/strong&gt;, nicht nacheinander — Steuerung ist die begleitende Kontrolle während der gesamten Durchführungsphase.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ablauf eines Systemintegrationsprojekts</title><link>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/systemintegration-projektablauf/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/systemintegration-projektablauf/</guid><description>&lt;h1 id="ablauf-eines-systemintegrationsprojekts"&gt;Ablauf eines Systemintegrationsprojekts&lt;a class="anchor" href="#ablauf-eines-systemintegrationsprojekts"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ein &lt;strong&gt;Systemintegrationsprojekt&lt;/strong&gt; bringt IT-Komponenten unterschiedlicher Herkunft (Hardware, Software, Netzwerk) beim Kunden zu einer funktionierenden Gesamtlösung zusammen. Anders als das &lt;a href="../09_projektmanagement/projektphasen.md"&gt;allgemeine Projektphasenmodell&lt;/a&gt; ist der Ablauf hier stark &lt;strong&gt;kundenbezogen&lt;/strong&gt;: Vor-Ort-Termine, individuelle Ist-Aufnahme und eine enge Abstimmung mit dem Auftraggeber prägen jede Phase.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="die-phasen-im-überblick"&gt;Die Phasen im Überblick&lt;a class="anchor" href="#die-phasen-im-%c3%bcberblick"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;pre class="mermaid" data-mermaid-src="Zmxvd2NoYXJ0IFRECiAgICBBWyIxLiBBbmZvcmRlcnVuZ3NhbmFseXNlIC9cbklzdC1BdWZuYWhtZSB2b3IgT3J0Il0gLS0&amp;#43;IEJbIjIuIEtvbnplcHRlcnN0ZWxsdW5nIC9cbkzDtnN1bmdzdmFyaWFudGVuIl0KICAgIEIgLS0&amp;#43;IENbIjMuIEFuZ2Vib3RzZXJzdGVsbHVuZyJdCiAgICBDIC0tPiBEWyI0LiBVbXNldHp1bmcgL1xuSW5zdGFsbGF0aW9uIl0KICAgIEQgLS0&amp;#43;IEVbIjUuIFRlc3QgLyBBYm5haG1lIl0KICAgIEUgLS0&amp;#43;IEZbIjYuIMOcYmVyZ2FiZSJd"&gt;flowchart TD
 A[&amp;#34;1. Anforderungsanalyse /\nIst-Aufnahme vor Ort&amp;#34;] --&amp;gt; B[&amp;#34;2. Konzepterstellung /\nLösungsvarianten&amp;#34;]
 B --&amp;gt; C[&amp;#34;3. Angebotserstellung&amp;#34;]
 C --&amp;gt; D[&amp;#34;4. Umsetzung /\nInstallation&amp;#34;]
 D --&amp;gt; E[&amp;#34;5. Test / Abnahme&amp;#34;]
 E --&amp;gt; F[&amp;#34;6. Übergabe&amp;#34;]&lt;/pre&gt;&lt;h3 id="1-anforderungsanalyse--ist-aufnahme"&gt;1. Anforderungsanalyse / Ist-Aufnahme&lt;a class="anchor" href="#1-anforderungsanalyse--ist-aufnahme"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Techniker verschafft sich &lt;strong&gt;vor Ort beim Kunden&lt;/strong&gt; einen Überblick über die bestehende Infrastruktur (Ist-Zustand), erhebt Anforderungen im direkten Gespräch mit den Fachabteilungen und hält die Ergebnisse fest — meist im &lt;a href="../09_projektmanagement/lastenheft-pflichtenheft.md"&gt;Lastenheft&lt;/a&gt;. Diese Phase ist das &lt;strong&gt;Fundament&lt;/strong&gt; des gesamten Projekts: Fehler oder Lücken in der Ist-Aufnahme wirken sich auf alle folgenden Phasen aus und sind dort nur mit deutlich höherem Aufwand zu korrigieren.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Lastenheft &amp; Pflichtenheft</title><link>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/lastenheft-pflichtenheft/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/lastenheft-pflichtenheft/</guid><description>&lt;h1 id="lastenheft--pflichtenheft"&gt;Lastenheft &amp;amp; Pflichtenheft&lt;a class="anchor" href="#lastenheft--pflichtenheft"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;In Systemintegrationsprojekten mit externem Kunden ist die saubere Trennung zwischen Kundenanforderung und technischer Lösung vertraglich entscheidend. Das &lt;strong&gt;Lastenheft&lt;/strong&gt; hält fest, was der Kunde braucht, das &lt;strong&gt;Pflichtenheft&lt;/strong&gt; beschreibt, wie der Auftragnehmer das umsetzt — beide Dokumente sind nach DIN 69901 definierte Bestandteile des Projektmanagements. Für die einfache Beschaffung einzelner Geräte reicht meist ein kurzer Abgleich (siehe &lt;a href="../01_wirtschaft/bedarfsanalyse.md"&gt;bedarfsanalyse&lt;/a&gt;); bei einem größeren Systemintegrationsprojekt bilden Lasten- und Pflichtenheft dagegen die formale &lt;strong&gt;Vertragsgrundlage&lt;/strong&gt; für das gesamte Vorhaben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Migrations- und Rollout-Strategien</title><link>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/migrationsstrategien/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://hugo.globuklumbo.de/09_projektmanagement/migrationsstrategien/</guid><description>&lt;h1 id="migrations--und-rollout-strategien"&gt;Migrations- und Rollout-Strategien&lt;a class="anchor" href="#migrations--und-rollout-strategien"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Eine &lt;strong&gt;Migration&lt;/strong&gt; ist die Umstellung von einem bestehenden System bzw. einer bestehenden Umgebung auf eine neue — etwa der Wechsel auf einen neuen Server, ein neues ERP-System oder eine neue Netzwerkinfrastruktur. Die Wahl der richtigen Migrationsstrategie entscheidet maßgeblich darüber, wie stark der laufende Betrieb des Kunden während der Umstellung beeinträchtigt wird.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="big-bang-vs-schrittweise-migration"&gt;Big-Bang vs. schrittweise Migration&lt;a class="anchor" href="#big-bang-vs-schrittweise-migration"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich stehen zwei Strategien zur Wahl:&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
	&lt;thead&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;th&gt;Kriterium&lt;/th&gt;
					&lt;th&gt;Big-Bang-Migration&lt;/th&gt;
					&lt;th&gt;Schrittweise (stufenweise) Migration&lt;/th&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tbody&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Vorgehen&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Umstellung auf einmal, zu einem festen Stichtag (&lt;strong&gt;Cutover&lt;/strong&gt;)&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Umstellung in mehreren Teilschritten/Etappen&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Parallelbetrieb&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Nicht vorgesehen&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Altes und neues System laufen zeitweise parallel&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Vorteil&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Schnell abgeschlossen, kein Doppelbetrieb nötig&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Geringeres Risiko, Fehler betreffen nur einen Teilbereich&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Nachteil&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Hohes Risiko — Fehler betreffen sofort den gesamten Betrieb&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Länger und komplexer, da zwei Systeme parallel gepflegt werden müssen&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
			&lt;tr&gt;
					&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Geeignet für&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Kleinere, gut testbare Systeme mit kurzer Ausfalltoleranz&lt;/td&gt;
					&lt;td&gt;Große, kritische Systeme mit hohem Risiko bei Ausfall&lt;/td&gt;
			&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;pre class="mermaid" data-mermaid-src="Zmxvd2NoYXJ0IExSCiAgICBzdWJncmFwaCBCQlsiQmlnLUJhbmctTWlncmF0aW9uIl0KICAgICAgICBkaXJlY3Rpb24gTFIKICAgICAgICBCMVsiQWx0c3lzdGVtXG5ha3RpdiJdIC0tPiBCMlsiU3RpY2h0YWc6XG5rb21wbGV0dGVyIFVtc3RpZWciXSAtLT4gQjNbIk5ldXN5c3RlbVxuYWt0aXYiXQogICAgZW5kCiAgICBzdWJncmFwaCBTV1siU2Nocml0dHdlaXNlIE1pZ3JhdGlvbiJdCiAgICAgICAgZGlyZWN0aW9uIExSCiAgICAgICAgUzFbIkFsdHN5c3RlbVxuYWt0aXYiXSAtLT4gUzJbIlBhcmFsbGVsYmV0cmllYjpcblRlaWxiZXJlaWNoIDEgbWlncmllcnQiXSAtLT4gUzNbIlBhcmFsbGVsYmV0cmllYjpcblRlaWxiZXJlaWNoIDIgbWlncmllcnQiXSAtLT4gUzRbIk5ldXN5c3RlbVxudm9sbHN0w6RuZGlnIGFrdGl2Il0KICAgIGVuZA=="&gt;flowchart LR
 subgraph BB[&amp;#34;Big-Bang-Migration&amp;#34;]
 direction LR
 B1[&amp;#34;Altsystem\naktiv&amp;#34;] --&amp;gt; B2[&amp;#34;Stichtag:\nkompletter Umstieg&amp;#34;] --&amp;gt; B3[&amp;#34;Neusystem\naktiv&amp;#34;]
 end
 subgraph SW[&amp;#34;Schrittweise Migration&amp;#34;]
 direction LR
 S1[&amp;#34;Altsystem\naktiv&amp;#34;] --&amp;gt; S2[&amp;#34;Parallelbetrieb:\nTeilbereich 1 migriert&amp;#34;] --&amp;gt; S3[&amp;#34;Parallelbetrieb:\nTeilbereich 2 migriert&amp;#34;] --&amp;gt; S4[&amp;#34;Neusystem\nvollständig aktiv&amp;#34;]
 end&lt;/pre&gt;&lt;blockquote class='book-hint tip'&gt;
&lt;p&gt;Je kritischer das System für den Kundenbetrieb ist, desto eher lohnt sich der höhere Aufwand einer schrittweisen Migration mit Parallelbetrieb — das Risiko eines Totalausfalls sinkt deutlich.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>